Einladung zu Bündnistrainings

Das Willkommensbündnis Hasenheide lädt in Kooperation mit dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße und Anitrassismustrainerin Tanja Lammerding zu den ersten zwei Trainings-Terminen in 2026 ein:


Antirassismustraining: Fokus auf Bedürfnisse und Umgang mit Geflüchteten
am Donnerstag, 26.03.26, 17:00-19:45 18:15-21:00 Uhr
ACHTUNG: Uhrzeit geändert!


Argumentieren gegen Rechts mit Fokus auf Geflüchtete und die Unterkunft
am Mittwoch, 29.04.26, 17:00-19:45 Uhr


Beide Trainings finden statt im

Nachbarschaftshaus Urbanstrasse
Urbanstrasse 21
10961 Berlin

Die Teilnahme ist kostenlos möglich, aber um Spende wird gebeten.

Zur Teilnahme ist die vorherige Anmeldung notwendig, da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen angeboten werden kann.

Pro Termin stehen 25 Plätze zur Verfügung.

Zur Anmeldung, bitte folgendes Formular ausfüllen.

Die Teilnahme wird nach Reihenfolge der Anmeldungen ermöglicht.

Das Formular wird abgeschaltet, wenn keine Plätze mehr verfügbar sind.
Da wir aber keinen Mechanismus verfügbar haben, der das Formular automatisch abschaltet, erhalten interessierte Personen, für die leider kein Platz mehr verfügbar ist, eine entsprechende Mitteilung an die angegebene E-Mail-Adresse

Anmeldung zum Bündnistraining

    Stichwort: Veranstaltung

    Januar – Februar – März 2026

    Das neue Jahr begann für uns mit hoher Motivation und diversen interessanten Terminen:

    Auf unserem Willkommenstreffen im Januar konnten wir zahlreiche neue Interessierte begrüßen und neue Mitstreiter:innen für unser Anliegen gewinnen. Unser erstes Bündnistreffen des Jahres fand im Februar trotz spiegelglatter Straßen mit großer Beteiligung statt. Zudem gab es diverse Termine, die einzelne von uns wahrgenommen haben.

    So waren Vertreter:innen des Willkommensbündnisses im Februar in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg sowie in den Sitzungen des Ausschusses für Migration und des Ausschusses für Bildung zugegen.

    Desweiteren haben wir uns mit der Nelson-Mandela-Schule in Verbindung gesetzt, welche nach Aussagen des LAFs (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten) seit Sommer 2025 Mutterschule der „Willkommensschule“ in der Einrichtung in der Hasenheide werden soll.

    Gemeinsam mit dem Arbeitskreis junge Geflüchtete des Flüchtlingsrates Berlin, dem auch Xenion, das BNS, die GEW und das JOG angehören, fordern wir die dezentrale Beschulung der Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung und damit die Einhaltung der Kinderrechte auf Bildung in Berlin und der EU-Kinderrechtskonvention. Umso mehr freut es uns, dass die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg in ihrer letzten Sitzung mehrheitlich für eine dezentrale Beschulung gestimmt hat.

    Für alle Interessierten: Unser nächstes Willkommenstreffen findet am Montag, den 9. März 2026, um 19.00 Uhr statt. Anmeldung unter: mitmachen@willkommen-hasenheide.de


    Offener Brief an Senatorin Günther-Wünsch

    Am 20. November, dem internationalen Tag der Kinderrechte, haben wir gemeinsam mit vielen anderen Akteueren für das Recht auf gleiche Bildungschancen für jedes Kind in Deutschland demonstriert.

    Morgens ab 8 Uhr standen wir gemeinsam mit Vertreter:innen des Berliner Flüchtlingsrates, des Berliner Netzwerkes für besonders Schutzbefohlene, von Xenion, von Jugend ohne Grenzen, der GEW und anderen vor dem Abgeordnetenhaus, um der Berliner Senatorin für Bildung unseren offenen Brief zu überreichen.

    In dem Brief fordern wir Frau Günther-Wünsch auf, die Pläne für weitere Segregationsschulstandorte in Berlin sofort zu stoppen!

    Auch hier in der Hasenheide ist innerhalb der Unterkunft eine separate Schule mit 12 Schulklassen für schutzsuchende Kinder geplant. Doch was ursprünglich als Notlösung gedacht war, darf nicht zur neuen Normalität werden!

    Diese Praxis der abgeschotteten Beschulung stellt eine deutliche Diskriminierung geflüchteter Kinder und Jugendlicher dar. Sie haben keinen Kontakt zu Gleichaltrigen außerhalb der Unterkunft. Ihre Teilhabe ist stark eingeschränkt. Die Isolation gefährdet ihre psychische Gesundheit, eine Normalität des Schulalltags kann so nicht entstehen. Besonders für die große Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Traumafolgestörungen ist eine isolierte Beschulung innerhalb von Großunterkünften hochgradig belastend.

    Zahlreiche Studien zeigen außerdem: Der Spracherwerb geflüchteter Kinder wird am besten durch ein Umfeld mit vielfältigen Kontakten zur neuen Sprache gefördert. Nur durch gemeinsame Beschulung in Regelschulen können Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung sprachlich gefördert, sozial integriert und auch psychisch stabilisiert werden.

    August – September – Oktober 2025

    Der Sommer ist nicht untätig verflogen, nur weil uns manchmal die Zeit fehlt, unsere Homepage zu pflegen!

    In diesen Monaten haben wir unter anderem einen Beitrag auf Deutschlandfunk gemacht, bei Pastasciutta Antifascista gesprochen, uns mit verschiedenen Akteuren vernetzt, ein weiteres Treffen mit der Bezirksverwaltung Kreuzberg sowie dem Pressesprecher vom LAF durchgeführt und etliche interne Treffen gehabt, in denen wir an unserem Vorgehen und internen Strukturen gearbeitet haben.

    Somit sind wir jetzt auch in der Lage, frühzeitig Termine zu kommunizieren: Wer das Willkommensbündnis Hasenheide kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen zu einem Willkommenstreffen zu kommen. Hier stellen wir die Entwicklung unseres Bündnisses seit April 2025 sowie den aktuellen Stand unserer Arbeit vor und bieten Zeit für Fragen und Antworten.

    Die Treffen werden stattfinden am:

    Montag, den 12. Januar 2026

    Montag, den 09. März 2026

    Montag, den 11. Mai 2026

    Anmeldung zum Willkommenstreffen bitte per Mail an: mitmachen@willkommen-hasenheide.de

    Veranstaltungen im Juli 2025

    In den vergangenen Wochen war unser Bündnis auf verschiedenen Veranstaltungen zugegen.

    Die veranstaltungsreiche Zeit begann bereits Ende Juli mit der Informationsveranstaltung am 30.06.2025, die vom LAF und dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gemeinschaftlich ausgerichtet worden war.

    In der Woche darauf nahmen das Bündnis am 08. Juli 2025 an einer außerordentlichen öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in der Yorckstraße teil, zu der mehrere Ausschüsse geladen waren, um den aktuellen Stand und Perspektiven der geplanten Unterkunft für Geflüchtete zu diskutieren.

    Am 15. Juli 2025 durfte erstmals unsere AG Gebäudenutzung gemeinsam mit dem Koordinator für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin, Albrecht Broemme, und den Miteigentümer:innen der KAPHAG Beteiligung GmbH das Gebäude betreten und einige Räumlichkeiten in dem Bürokomplex besichtigen.

    Am 17. Juli 2025 fand ein weiterer Info-Abend vom LAF in der Werner-Düttmann-Siedlung statt, in dem Anwohnende mit Herrn Langenbach, Pressesprecher des LAFs, sprechen konnten.

    Und am 21.07.2025 waren wir Teilnehmer:innen beim Runden Tisch in Neukölln zur Unterkunft in der Sonnenallee, um sinnvolle Vernetzung herzustellen.

    Am 23.07.2025 schließlich hatten wir unser drittes internes Bündnistreffen, in dem die Ergebnisse dieser Veranstaltungen zusammengetragen wurden sowie die Arbeit aus einigen AGs vorgestellt wurde. Zudem haben wir auch unsere Visionen für die Ausgestaltung des Gebäudes, sowohl für die Unterkunft für die Geflüchteten als auch für Lebensraum für den Kiez erweitert.

    Noch immer besteht unser Bündnis ausschließlich aus sich ehrenamtlich engagierenden Menschen aus dem Umfeld der Hasenheide. Wir freuen uns weiterhin über jede Art der Unterstützung und jede interessierte Person, die Kontakt zu uns aufnimmt!

    Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg lädt zur Informationsveranstaltung zur geplanten Unterkunft für Geflüchtete in der Hasenheide ein

    Am Montag, den 30.06.2025 von 18 bis 20 Uhr findet in der Aula der Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule, Blücherstr. 46-47, 10961, Berlin eine Informationsveranstaltung zur geplanten Aufnahmeeinrichtung Hasenheide statt.

    Das Willkommensbündnis Hasenheide wird mit einem Infostand vor Ort vertreten sein.

    Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


    Da der Platz in der Aula begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
    Die Veranstaltung wird außerdem per Video mitgeschnitten und im Nachgang online veröffentlicht, um allen Interessierten Zugang zu den Informationen zu gewähren.

    Die Anmeldung zur Veranstaltung ist über folgende URL möglich: www.berlin.de/ba-fk/anmeldung-hasenheide.

    Zusätzliche Informationen vom LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten) zum Vorhaben und ab Anfang Juli den Video-Mitschnitt sind hier zu finden: https://www.berlin.de/laf/wohnen/informationen-fuer-anwohner/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel.1570263.php


    Einladung zum offenen Kieztreffen zur Planung einer Pastasciutta Antifascista

    Das Willkommensbündnis Hasenheide lädt in Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit Urbanhafen, Gemeinwesenarbeit Graefekiez und dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße zum offenen Kieztreffen am 17.06.2025 um 18:30 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstr. 21, 10961 Berlin zur Planung einer Pastasciutta Antifascista ein.

    Die italienische Tradition Pastasciutta antifascista hat ihren Ursprung im Sturz des faschistischen Herrschers Mussolini, welcher am 25. Juli 1943 durch den italienischen König entmachtet und verhaftet wurde. Zu diesem Anlass organisierte die Familie Cervi, Unterstützer*innen des italienischen Widerstands, ein Pastaessen für ihr ganzes Dorf. Diese Wiederaneignung des öffentlichen Raums zum gemeinschaftlichen Feiern blieb nachhaltig im kollektiven Gedächtnis der Menschen und setzt sich in antifaschistischen Kreisen als jährliche Tradition bis heute durch.

    Doch der Faschismus war mit dem Sturz Mussolinis noch nicht vorbei und die Familie betätigte sich weiter aktiv in der Resistenza. Im Dezember 1943 werden die sieben Söhne der Familie Cervi durch faschistische Soldaten hingerichtet. Eine Enkelin der Familie, Maria Cervi, kämpfte ihr ganzes Leben für eine lebendige Erinnerung an den Widerstand gegen den italienischen Faschismus. Mit dem Cervi-Museum und dem Cervi-Institut schuf sie bedeutende Akteure der antifaschistischen Erinnerungskultur in Italien.

    Einladung zum Workshop: Argumentieren gegen Rechts für Demokratie und Menschenrechte

    Gemeinsam mit dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße, dem Fachbereich Gemeinwesenarbeit Graefekiez, der Kampagne Kiezcourage und dem Bündnis Aufstehen gegen Rassismus laden wir alle interessierten Personen zum Workshop „Argumentieren gegen Rechts für Demokratie und Menschenrechte“ ein.

    Dienstag, 26.06.2025, um 18:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstr. 21, 10961 Berlin.

    Die Teilnahme ist kostenfrei und nur mit Anmeldung unter gwa-graefekiez@nhu-ev.org möglich.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Personen.

    Willkommen Hasenheide: Infobrief Mai 2025


    Was wir bisher wissen

    Wir haben telefoniert, E-Mails geschrieben, Briefe verschickt, persönliche Gespräche mit Politik und Verwaltung, öffentlichen und privaten Akteur:innen geführt und uns vernetzt.
    Nun ist er endlich für euch da: Unser erster Infobrief zur geplanten Unterkunft im ehemaligen Gebäude der Deutschen Rentenversicherung an der Hasenheide.

    Sicherlich seid ihr genauso gespannt auf die bisher bekannten Zahlen und Fakten zur Unterkunft, denn kaum eine andere Aussage haben wir öfter im Gespräch mit euch gehört, als dass es einfach viel zu wenige Informationen zu diesem Thema gibt.
    Deshalb veröffentlichen wir nun unmittelbar eine Faktenliste zur geplanten Einrichtung und erklären im Nachgang Details und Hintergründe.


    Informationsstand zur geplanten Unterkunft in der Hasenheide

    (Stand: 09.12.2024, aktualisiert 14.05.2025)

    Die folgenden Informationen spiegeln den derzeit (Ende Mai 2025) bekannten Planungsstand zur geplanten Nutzung des ehemaligen Gebäudes der Deutschen Rentenversicherung wieder.
    Die Angaben basieren auf einem internen Austausch mit der Fachbereichsleitung Gemeinwesenarbeit des Nachbarschaftshauses Urbanstraße, sowie auf öffentlich zugänglichen Informationen.
    Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verstehen sich als Zwischenstand.

    Zeitplan

    (Stand Mai 2025)

    • Bauabnahme: Ende 2026
    • Inbetriebnahme: Anfang 2027
    • Betreiberfindung: erfolgt voraussichtlich ca. 9 Monate vor Inbetriebnahme durch das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) (Verhandlungsvergabe möglich)

    Geplante Nutzung

    (Stand: 09.12.2024, aktualisiert 14.05.2025)

    Das ehemalige Gebäude der Deutschen Rentenversicherung soll nach über zwei Jahren Leerstand einer neuen Nutzung als Geflüchtetenunterkunft zugeführt werden.
    Im Regelbetrieb sind für ca. 1030 Personen zwei getrennte Unterbringungseinheiten vorgesehen:

    1. Eine Erstaufnahmeeinrichtung mit einer Regelbelegung von ca. 790 Personen, darunter Familien mit ca. 158 Kindern im Grundschulalter.
      Ein Frauenbereich ist geplant.
      Verweildauer: 6–18 Monate, rechtlich bis zu 24 Monate möglich.
      Maximalbelegung: bis zu 1.110 Personen – nur in Ausnahmesituationen (z. B. neue Fluchtbewegungen).
    2. Eine räumlich und organisatorisch getrennte Clearingstelle für ca. 240 unbegleitete minderjährige Geflüchtete (durchschnittlich 17 Jahre alt).
      Verweildauer: 2–4 Wochen.
      Die kurze Verweildauer hat sich in Erfahrungswerten aus bestehenden ähnlichen Einrichtungen in Berlin als realistisch erwiesen.

    Aktuell erwartete Herkunftsländer:

    • 🇺🇦 Ukraine – Fluchtgrund vornehmlich Krieg und Zerstörung der lokalen Infrastruktur
    • 🇹🇷 Türkei – Fluchtgrund vornehmlich politische Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen und Naturkatastrophen
    • 🇦🇫 Afghanistan – Fluchtgrund vornehmlich Menschenrechtsverletzungen, Armut, Hunger und Naturkatastrophen
    • 🇸🇾 Syrien – Fluchtgrund vornehmlich anhaltende Instabilität durch Folgen des Bürgerkriegs

    Geplante Infrastruktur

    (Stand 09.12.2024, aktualisiert 14.05.2025)

    • Das gesamte Erdgeschoss soll für Gemeinschaftsnutzungen vorgesehen werden.
      • Es gibt zwei Nutzungskonzepte in Konkurrenz:
        • Das erste Konzept sieht mehrere Räume zur flexiblen Nutzung vor, mit denen diverse Bedürfnisse abgedeckt werden können
        • Das zweite Konzept geht von der Notwendigkeit einer Beschulung im Gebäude aus und sieht das komplette Erdgeschoss als Schulfläche vor.
        • Sollte die Beschulung der schulpflichtigen Kinder innerhalb der Einrichtung stattfinden, würden dadurch kaum noch Räume für andere Angebote vorhanden sein.
      • Der Bezirk bemüht sich parallel um Alternativen, auch im Austausch mit Neukölln.
    • Gemeinschaftliche Teeküchen sind auf den Etagen vorgesehen – darunter ein Kochstudio, das perspektivisch auch von Vereinen für Angebote genutzt werden könnte.
    • Sozialberatungen sollen vor Ort angeboten werden. 

    Weitere Informationen

    Eine öffentliche Infoveranstaltung des LAF ist für die Woche ab dem 23.06.2025 in Planung, aber noch unbestätigt.
    Wir werden dazu einladen, sobald der genaue Termin bekannt ist.


    Was bisher geschah

    Nach den Fakten nun die Hintergründe.

    Wie schon Eingangs angedeutet, haben wir uns umfassend mit den relevanten Akteur:innen mit Bezug zur Planung der Unterkunft auseinandergesetzt und ausgetauscht. Auf unserer Webseite findet ihr eine Zeitleiste zur bisherigen Vernetzung und eine Kurzfassung der jeweiligen Ergebnisse in Bezug auf die oben genannten Fakten.


    Was haben wir erreicht?

    Über die vergangenen Wochen konnten wir viele wichtige Informationen sammeln, Fragen stellen und anfangen, ein umfassendes Netzwerk zu knüpfen. Trotz der relativ kurzen Zeit, in der wir als Bündnis öffentlich aktiv sind, können wir bereits Erfolge verzeichnen, die uns Mut machen und darauf freuen lassen, dass wir den Beginn einer engagierten Zusammenarbeit mit diversen Akteur:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erleben.

    Auch haben wir regen Zuspruch aus der Zivilgesellschaft erfahren und können bereits vielversprechende Zahlen aus der Öffentlichkeitsarbeit vermelden.

    Wir freuen uns über:

    Informationsgewinnung

    Durch unsere umfangreichen Bemühungen haben wir Informationen von Senat, Bezirk, SPK (Sozialraumorientierte Planungskoordination), GWA (Fachbereich Gemeinwesenarbeit) und aus der Zivilgesellschaft sammeln können, die bereits jetzt ein deutlich klareres Bild über die Pläne für die künftige Unterkunft zeichnen.

    So können wir in Abstimmung mit dem GWA des Nachbarschaftshauses Urbanstraße (NHU) bereits jetzt folgende umfangreiche Bedarfsabfrage veröffentlichen, die zum aktuellen Zeitpunkt noch offene, aber bereits in Diskussion befindliche Themenbereiche und Einzelthemen aufzeigt.


    Stimmungsbild

    Auch unsere Stimmungsbildumfrage hat bereits spannende Ergebnisse hervorgebracht.
    Wir werden die Umfrage noch einige Wochen weiter laufen lassen und anschließend eine detaillierte, anonymisierte und moderierte Auswertung der Ergebnisse präsentieren.

    Einen Zwischenstand der Umfrage findet ihr hier.

    Wir erkennen den deutlichen Wunsch unserer Kieze, transparente Informationen über die Planung zu erhalten, in die Prozesse eingebunden zu werden und ein Mitspracherecht in der Umsetzung auszuüben, sowie eine große Bereitschaft, dafür zu sorgen, dass die Unterkunft mit deutlich mehr, als nur Mindeststandards ausgestattet wird, damit von Anfang an eine gemeinschaftliches Zusammenleben aller Beteiligten ermöglicht wird, statt abgekapselter Sozialräume.

    Diese Forderungen unterstützen und befördern wir als Willkommensbündnis im Selbstverständnis als Sprachrohr für alle Interessierten.

    Wie geht es weiter?

    Es war ein arbeitsreicher, aber lohnenswerter Auftakt für uns. Wir sind stolz, nach wochenlanger Vernetzungsarbeit die gezeigte Fülle an Informationen teilen zu können. Dennoch ist hiermit nur der erste Schritt getan.

    Gemeinsam wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten dafür sorgen, dass der Senat und das LAF ihren Verpflichtungen in der Bürger:innen-Information gerecht werden und ihrem Versprechen, die Unterkunft Hasenheide zu einem „Modellprojekt“ werden zu lassen, nachkommen.

    Kommende Termine

    05.06.2025Trefft uns am Infostand am Donnerstag, den 05.06.2025 beim Sommer-Nachbarschaftsfest in der Düttmann-Siedlung
    Woche vom 23.-29.06.2025Diskutiert mit uns und dem LAF bei einer öffentlichen offiziellen Informationsveranstaltung vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten.
    Den genauen Termin geben wir bekannt, sobald er feststeht.
    BündnistreffenWir wollen uns mit unseren aktiven Mitgliedern und interessierten Gästen künftig regelmäßig treffen. Details hierzu geben wir zeitnah bekannt.
    WorkshopsWir planen diverse Workshops in Kooperation mit unserem Netzwerk.
    Eine erste Veranstaltungsreihe mit dem bundesweiten sozialen Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ zum Thema „Argumentieren gegen Rechts“ mit Fokus auf das Thema Geflüchtetenunterkunft ist in Planung.

    Dabei bleiben und Mitmachen

    Wie ihr seht, haben wir also bereits viel erreicht, haben aber noch eine große Aufgabe vor uns, zu der die bisherigen Aktivitäten nur die Vorbereitung sind.
    Wir freuen uns daher weiterhin über jede Neuanmeldung – ganz egal, ob für unseren Newsletter, auf Instagram, zum Mitmachen, für die aktuelle Umfrage, oder für unsere künftigen Bündnistreffen – und wollen wachsen, um möglichst vielen unserer heutigen und künftigen (Neu-)Nachbar:innen Gehör bei Land, Stadt und Bezirk in dieser Sache zu verschaffen.

    Gemeinsam fordern wir:

    • Transparente Informationen
    • Mitsprache
    • Mehr als nur Mindeststandards
    • Finanzielle Mittel und umfassende Unterstützung für die Integration im Sozialraum

    Wir freuen uns auf unseren weiteren gemeinsamen Weg und den nächsten Infobrief.


    Bis dahin mit nachbarschaftlichen Grüßen,
    Euer Willkommensbündnis Hasenheide

    Zwischenstand zur Mini-Umfrage

    Unsere Umfrage läuft noch! Täglich beteiligen sich mehr Nachbar:innen und bald werden wir ihr Gesamtergebnis veröffentlichen. Als kleinen Spoiler hier bereits ein Zwischenstand für euch:

    Stand 20.05.2025:


    Aktualisierung 30.05.2025:

    Stand Ende Mai können wir einen Zwischenstand vermelden, dem nach über 170 Personen an der Umfrage teilgenommen haben, von denen sich über 50% positiv oder zurückhaltend positiv gegenüber den anstehenden Neuentwicklungen gestimmt zeigen.
    Gleichzeitig sprechen aber auch über 30% der befragten Personen ihre Sorge über die anstehenden Veränderungen aus; bis zu 12% lehnen die Unterkunft in ihrer aktuell geplanten Form gänzlich ab.


    Bei den in Mehrfachauswahl angebbaren Bedürfnissen stehen mit 92 Antworten für über 60% an erster Stelle der Wunsch nach einer deutlich verbesserten Informationslage.
    41 Antworten, oder fast 30% möchten sich mit ihren Nachbar:innen zu dem Thema austauschen und vernetzen, während deutlich mehr als 80 Personen, oder über 50% der Befragten angeben, sich engagieren zu wollen.
    Lediglich 10% der Teilnehmenden geben durch 15 Antworten an, sich mit der Unterkunft nicht weiter befassen zu wollen.


    Wir erkennen den deutlichen Wunsch unserer Kieze, transparente Informationen über die Planung zu erhalten, in die Prozesse eingebunden zu werden und ein Mitspracherecht in der Umsetzung auszuüben, sowie eine große Bereitschaft, dafür zu sorgen, dass die Unterkunft mit deutlich mehr, als nur Mindeststandards ausgestattet wird, damit von Anfang an eine gemeinschaftliches Zusammenleben aller Beteiligten ermöglicht wird, statt abgekapselter Sozialräume.

    Diese Forderungen unterstützen und befördern wir als Willkommensbündnis im Selbstverständnis als Sprachrohr für alle Interessierten.